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Clemens Heni

Wissenschaft und Publizistik als Kritik

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Über mich…

Geboren 1970 in Reutlingen. Nach Abitur 1989 und Zivildienst ab Sommersemester 1991

Studium der Philosophie und Geschichte, später als Magisterstudiengang Studium von Empirischer Kulturwissenschaft (EKW) und Politikwissenschaft an den Universitäten Tübingen, Bremen, Berlin und Innsbruck. Seit dem ersten Semester lagen meine Schwerpunkte auf der Analyse von Nationalsozialismus und Auschwitz. Weitere frühe Schwerpunkte waren Rechtsextremismus, Antirassismus, Kritische Theorie, Technikkritik, Feminismus, Kapitalismustheorien, Ökologie und Entwicklungspolitik. Ab 1996 verstärkte Forschung zu Antisemitismus, später, zumal nach 9/11, auch zu Antiamerikanismus, antiwestlichem Ressentiment und Islamismus. Zwischenprüfungsarbeiten (B.A.) in Politikwissenschaft zum Begriff der ›Entwicklung‹ am Beispiel Guatemalas, in Empirische Kulturwissenschaft zu Günther Anders‘ Technikkritik. In Bremen Abschluss des Studiums, nun nicht mehr als Magisterstudiengang, vielmehr auf Diplom. Diplomarbeit 1999 bei Prof. Dr. Stephan Quensel (Soziologe) in Politikwissenschaft an der Universität Bremen über einen Vergleich von Daniel J. Goldhagens Analyse der ›ordinary Germans‹ und Horkheimers/Adornos ›Elemente des Antisemitismus‹.

›Gesellschaftspolitisches Engagement‹

1987-1989 Mitarbeit bei den Jungsozialisten in der SPD (Jusos), ohne Parteimitglied der SPD zu werden. Ab den 1990er Jahren aktiv in politischen Gruppen im Bereich Antifaschismus und Antirassismus/Flüchtlingshilfe (»Antifaschismuskomitee Tübingen/Reutlingen«; »Projekt Zuflucht«), später auch im Bereich Entwicklungspolitik (»Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen (BUKO)«). 1995/1996 aktiv beim Kongress der Geschichtswerkstatt Tübingen: »Erinnern gegen den Schlußstrich«, dazu Zeigen der Ausstellung »Widerstand der Juden in Europa 1939-45« des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. 2000 Schreiben der Broschüre »We don’t like your love song. Kritik des Antizionismus der Revolutionären Zellen und anderer Linker heute« in der »Gruppe m.e.l.a.n.g.e.«, Bremen. Mit dem selben Zusammenhang 2001/2002 Organisation einer Veranstaltungsreihe zu ›Arisierung‹ und Enteignung der Juden im Nationalsozialismus. Im November 2007 Gründungsmitglied des Vereins »Akademiker für den Frieden im Nahen Osten«, einem deutschen Ableger der amerikanischen Organisation »Scholars for Peace in the Middle East« (SPME).

Promotion

Seit Juli 2001 Doktorand mit einer Arbeit über Henning Eichberg und die Neue Rechte am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Ab Juli 2002 drei Jahre Promotionsstipendiat bei der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Anschließend Promotionsabschlussstipendium der Fondation pour la Mémoire de la Shoah, Paris. 2003 und 2004 Felix Posen Fellow des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism der Hebrew University of Jerusalem (Leiter Prof. Dr. Robert Wistrich). 2006 Wechsel als Doktoratsstipendiat zu meinem Erstbetreuer Prof. Dr. Anton Pelinka an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Im August 2006 dortselbst Promotion zum Dr. phil. mit der Studie »Ein völkischer Beobachter in der BRD. Die Salonfähigkeit neu-rechter Ideologeme am Beispiel Henning Eichberg« mit »summa cum laude« bzw. auf österreichisch »sehr gut«. Zweitgutachter der Arbeit war Prof. Dr. Andrei S. Markovits von der University of Michigan in den USA.

Publikationen

in Printmedien blätter für deutsche und internationale Politik, Konkret, Tagesspiegel, Jewish Political Studies Review, sowie im Internet auf http://debatte-welt.de , www.kritiknetz.de , www.juedische.at , www.hagalil.com , www.spme.net, www.lizaswelt.net , www.wadiblog.com , www.achgut.com und anderen.

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